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Civic Lab

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Bürgerrat (4.)

Der 4. Bürgerrat ist abgeschlossen: Bewohnerinnen und Bewohner wogen die Radverkehrszukunft des 18. Bezirks ab

Am 3.–4. Oktober 2026 beschäftigten sich die am Bürgerrat teilnehmenden Bewohnerinnen und Bewohner des 18. Bezirks zwei Tage lang mit der Radverkehrsentwicklung des Bezirks — im Mittelpunkt die Umgestaltung der Trasse der ehemaligen „Burma-Bahn" in einen Rad- und Grünkorridor, mit der Abwägung von drei Planungsvarianten.

Civic Lab-Redaktion InnoK Wissensmanagement-Institut
3.–4. Oktober 2026

Am 3.–4. Oktober 2026 haben wir den 4. Bürgerrat des 18. Bezirks abgehalten. Die per geschichteter Auslosung ausgewählten Teilnehmenden befassten sich an einem Wochenende, in Teams arbeitend, mit der Radverkehrsentwicklung des Bezirks — und dabei insbesondere damit, wie sich die Trasse der ehemaligen Bahnstrecke „Burma-Bahn" (eine stillgelegte lokale Bahnlinie im 18. Bezirk) als Rad- und Grünkorridor erneuern soll. Der Bürgerrat endete mit einer gründlichen Abwägung der vorgestellten drei Planungsvarianten und einer Abschlussabstimmung.

Zusammenfassung des 4. Bürgerrats (3.–4. Oktober 2026)

01 Worum ging es beim Bürgerrat?

Ein Bürgerrat befasst sich stets mit einer konkreten Frage, die den Alltag des Bezirks betrifft. Diesmal war das Thema die Radverkehrsentwicklung des Bezirks: vor allem die Umgestaltung der Trasse der ehemaligen lokalen Bahnlinie, der „Burma-Bahn", in einen Radweg und Grünkorridor. Die Fachleute bereiteten drei detaillierte Planungsvarianten (A, B und C) vor — sie unterschieden sich in der Breite der Trasse, im separaten Fußweg, in den Rastplätzen und in der Lösung der Kreuzungen.

Auch die Entstehung der Civic-Lab-Website als Werkzeug der Bürgerbeteiligung war Thema — eine der drei Hauptsäulen von InnoK. Diese Plattform wird künftig helfen, indem sie Hintergrundmaterialien bereitstellt und die Bürgerbeteiligung fördert, damit die Bewohnerinnen und Bewohner des XVIII. Bezirks bei wichtigen Fragen Gehör finden.

02 Der erste Tag — Kennenlernen und Praxis

Der Samstag stand im Zeichen des gemeinsamen Wissensaufbaus. Die Teilnehmenden wurden von Rónavári-Kedves László, dem InnoK-Institutsdirektor, begrüßt; die Eröffnung und den Bericht über die Vorschläge des 3. Bürgerrats hielt der stellvertretende Bürgermeister Somody László. Die Vision einer Radverkehrszukunft skizzierte Stadtdirektor Komáromi Zoltán in seinem Vortrag „Grüne und sichere Radverkehrszukunft im 18. Bezirk"; anschließend stellte sich auch das Civic Lab vor.

Im Laufe des Tages ging es um die Vergangenheit des Bezirks und der „Burma-Bahn" (mit einem spielerischen Quiz), um internationale gute Praxisbeispiele des Radverkehrs sowie um die aktuelle Radverkehrssituation im 18. Bezirk. Am Nachmittag erprobten die Teilnehmenden Verkehrssituationen auch praktisch im Verkehrsübungspark hinter dem Rathaus; zum Abschluss deckten sie in einer kartengestützten Gruppenarbeit die Radverkehrsprobleme des Bezirks auf.

Tag 1 – Kennenlernen und Praxis (3. Oktober 2026)

03 Der zweite Tag — Abwägung und Abstimmung

Der Sonntag diente der Entscheidungsvorbereitung. Nach der ausführlichen Vorstellung der drei Planungsvarianten wogen die Teilnehmenden in Kleinteams in drei Schritten ab: Zuerst wählten sie die ihnen am nächsten stehende Variante aus („Validierung I." Programmelement), dann sammelten sie Punkt für Punkt die problematischen Stellen („Was funktioniert nicht?" Programmelement) und erarbeiteten schließlich konkrete Verbesserungs- und Weiterentwicklungsvorschläge („Wie ließe es sich verbessern?" Programmelement) — unter Nutzung der internationalen Beispiele, der Verkehrsregelkenntnisse und der Bezirks-Problemkarte.

Den Bürgerrat beschloss eine Abstimmung: Die Teilnehmenden gaben ihre Stimme per Stimmzettel in einer Wahlurne ab, und die feierliche Bekanntgabe des Ergebnisses beendete das Wochenende. Das detaillierte Abstimmungsergebnis und die von den Teams erarbeiteten Vorschläge veröffentlichen wir gemeinsam mit dem Bericht des Bürgerrats.

Tag 2 – Abwägung und Abstimmung (4. Oktober 2026)

Die Eckdaten des Bürgerrats

  • 3.–4. Oktober 2026 — zweitägiger Bürgerrat
  • Ort: Pestszentlőrinc-Pestszentimrei Polgármesteri Hivatal (Bürgermeisteramt), Sitzungssaal (Üllői Út 400)
  • Teilnehmerauswahl: per geschichteter Auslosung aus der Anmeldedatenbank
  • Thema: Radverkehrsentwicklung des 18. Bezirks — die Trasse der „Burma-Bahn"
  • Abwägung von drei Planungsvarianten und Abschlussabstimmung
  • Die detaillierten Ergebnisse werden gemeinsam mit dem Bericht des Bürgerrats verfügbar sein

04 Was geschieht mit den Vorschlägen?

Ein Bürgerrat trifft keine endgültige Entscheidung — die Vorschläge erhält die Kommune, die öffentlich darauf antwortet: Sie teilt mit, was sie umsetzt, und wenn sie etwas nicht umsetzt, wird auch die Begründung dafür verfügbar sein. Genau diese öffentliche Rückmeldung unterscheidet den Prozess von einem üblichen Bürgerforum.

Die Dokumentation des Bürgerrats — Hintergrundmaterial, Methodik und die Vorschläge — wird öffentlich auf der Seite Forschungsergebnisse verfügbar sein.

Bilder

Momentaufnahmen vom Bürgerrat

Vergleich der drei Planungsvarianten der Radverkehrsentwicklung auf der Leinwand
Vergleich der drei Planungsvarianten
Gruppenarbeit an der Karte der geplanten Radtrasse, mit markierten Rastplätzen
Planung der Trasse in Gruppenarbeit
Teilnehmende und Facilitatoren bei der gemeinsamen Planungsarbeit
Abwägende Debatte in den Teams
Facilitator vor der Abschlussabstimmung, im Hintergrund die Wahlurne
Die Abschlussabstimmung

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Tragen Sie sich in die Auswahldatenbank ein. Die Auslosung ist zufällig — aber wenn Sie in die Stichprobe gelangen, melden wir uns bei Ihnen.

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