Zum Hauptinhalt springen

CivicLab

Zum Inhalt springen

Forschung

Vier Fokusgruppen, mehr als 50 befragte Bürgerinnen und Bürger

Ein Fragebogen zeigt, wie viele etwas meinen — aber nicht, warum. Deshalb haben wir in vier Stadtteilen zusätzlich Fokusgruppen durchgeführt, um hinter die Zahlen zu blicken.

CivicLab-Redaktion InnoK Wissensmanagement-Institut
2025

Die dem Bürgerrat vorangehende Grundlagenforschung machte beim Fragebogen nicht halt. Neben den nahezu 1666 ausgefüllten Online-Fragebögen führten wir in vier Stadtteilen Fokusgruppengespräche durch, insgesamt mit etwa 50 Bürgerinnen und Bürgern.

01 Was fügt die Fokusgruppe hinzu?

Der Fragebogen ist quantitativ: Er zeigt die Anteile, die Trends, die Meinung der Mehrheit. Doch eine nüchterne Zahl verrät nicht, was dahintersteht — welche Erfahrung, Furcht oder Hoffnung. Die Fokusgruppe deckt genau diese Schicht auf: In einem moderierten Gespräch in kleiner Gruppe erzählen die Menschen, warum sie das denken, was sie denken.

Beides zusammen ergibt ein vollständiges Bild: der Fragebogen das „Wie viel", die Fokusgruppe das „Warum".

Die Forschung in Zahlen

  • komplexe, quantitative und qualitative Grundlagenforschung (2025)
  • nahezu 1666 Fragebogenantworten, Analyse von vier Bezirksteilen
  • Fokusgruppen in 4 Stadtteilen
  • etwa 50 Bürgerinnen und Bürger kamen persönlich zu Wort
  • die Forschung führte die Urbavis Kft. durch, in einem Bericht mit über 83 Seiten

02 Warum beginnt ein guter Prozess so?

Das lokale Wissen ist schon für sich ein entscheidendes Argument: Wer Tag für Tag einen Straßenabschnitt oder eine Grünfläche nutzt, sieht oft etwas, das vom Planungstisch aus nicht sichtbar ist. Die Grundlagenforschung kanalisiert dieses vor Ort angesammelte Wissen — und legt die Grundlage für den Bürgerrat, bei dem die ausgelosten Teilnehmenden bereits auf diesem Bild aufbauend abwägen.

Müssen Sie verstehen, was hinter den Zahlen steht?

Wir planen auch qualitative Forschung für Kommunen und Institutionen — von der Fokusgruppe bis zum Tiefeninterview.

Sprechen wir darüber