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Bürgerrat (2.)

Der 2. Bürgerrat ist abgeschlossen: 15 Vorschläge an die Kommune

Beim 2. Bürgerrat des 18. Bezirks haben ausgeloste Bürgerinnen und Bürger innerhalb von zwei Tagen 15 konkrete Vorschläge zu Verkehr, Verkehrssicherheit und Grünflächen erarbeitet.

CivicLab-Redaktion InnoK Wissensmanagement-Institut
Oktober 2025

Am 11.–12. Oktober 2025 haben wir den 2. Bürgerrat des 18. Bezirks durchgeführt. Die per Auslosung ausgewählten Teilnehmenden legten an einem Wochenende, in fünf Teams arbeitend, 15 ausgearbeitete Vorschläge auf den Tisch — zu konkreten Fragen, die den Alltag des Bezirks betreffen.

01 Wer saß am Tisch, und warum gerade diese Personen?

Am Bürgerrat nahmen 45 Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks teil. Sie kamen nicht durch Bewerbung, sondern über eine geschichtete Auslosung hinein: Fast fünfhundert Menschen hatten signalisiert, dass sie gern teilnehmen würden; aus ihnen wählten wir anonym jene 45 Personen aus, die den Bezirk nach Geschlecht, Altersgruppe und Wohnort abbilden.

Das Ziel ist, dass der Kreis nicht die Lautesten, sondern den Bezirk widerspiegelt — so steht hinter dem hier entstehenden Standpunkt eine echte Repräsentation.

02 Nicht ohne Vorgeschichte

Der Bürgerrat war der Höhepunkt eines mehrmonatigen, gründlichen Prozesses. Zunächst zeichnete eine umfassende Grundlagenforschung das Ausgangsbild — nahezu 1666 Fragebogenantworten, die Analyse von vier Bezirksteilen und eine Fokusgruppen-Forschung. Anschließend erhielten die Teilnehmenden an einem ganztägigen Vorbereitungstag (27. September 2025) ausgewogenes Hintergrundmaterial, um informiert anzukommen.

Der Bürgerrat in Zahlen

  • 11.–12. Oktober 2025 — zweitägiges Planungswochenende
  • 45 Teilnehmende, in fünf Teams arbeitend
  • aus fast 500 Bewerbungen per geschichteter Auslosung ausgewählt
  • 15 ausgearbeitete Vorschläge an die Kommune
  • Hauptthemen: Verkehr, Verkehrssicherheit, Grünflächen

03 Was geschieht mit den Empfehlungen?

Der Bürgerrat trifft keine verbindliche Entscheidung — die Empfehlungen erhält die Kommune, die öffentlich darauf antwortet: Sie gibt an, was sie umsetzt, und wenn sie etwas nicht umsetzt, ist auch die Begründung dafür einsehbar. Genau diese öffentliche Rückmeldung unterscheidet den Prozess von einem üblichen Bürgerforum.

Die vollständige Dokumentation des Bürgerrats — Hintergrundmaterial, Methodik und die Vorschläge — ist auf der Seite Forschungsergebnisse öffentlich zugänglich.